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Hui. Gefühle.
Gestern war ich reiten und habe meine erste Fahrstunde abgemacht.
Heute Termin bei der Berufsberatung im Arbeitsamt gehabt, erste Fahrstunde gehabt und gleich noch zur Theorie.
3. Abend oder so alleine. Oder ist es schon der 4.?

Und.. Ich werd die nächsten Wochen sehr viel zu tun haben. Von Montags-Samstag Programm und Sonntag wahrscheinlich für Klausuren lernen. Und ich merke, dass ich ihn nicht mehr brauche, dass ich nicht mehr so abhängig von ihm bin wie ich es noch vor wenigen Wochen war.
Es ist gut, dass wir uns vertragen haben, ich hab auch die letzten Nächte zusammen genossen, aber... dass wir jetzt eben uns wieder verstehen zeigt mir auch nochmal, dass ich nicht mehr mit ihm zusammen sein kann. Wir passen nicht zusammen. Ganz und gar nicht.

Ich brauche Jemanden der mich hält. Der mich in den Arm nimmt und mir sagt alles wird gut. Jemand der mir nicht glaubt, wenn ich sage es geht mir gut und Jemand der mich nicht zwingt zu reden und mich durch irgendwelche verrückten Aktionen vom Leben ablenken kann.
Eben Jemand der mir wieder auf die Beine hilft wenn ich gefallen bin.

Und er braucht auch so Jemanden. Und ich kann ihm das nicht geben, ich habs versucht und bin kaputt dran gegangen. Durch ihn ging es mir so schlecht wie noch nie, weil ich ihm nicht helfen konnte und er sich nicht hat helfen lasse, ich sowieso schon am Boden war und dadurch noch mehr reingestampft wurde.
Er glaubt mir wenn ich sage es geht mir gut. Er lenkt mich nicht ab, sondern zwingt mich zum Reden. Er versteht es nicht, wenn ich alleine sein möchte.
Wir passen nicht zusammen. Gar nicht.

Und er will trotzdem und sieht das nicht ein, aber ich werde meine Meinung nicht ändern. Ich will nicht nochmal durch 4 Höllen-Monate durch. Ich möchte weitermachen, ich will nicht jede Nacht bis um halb 4 heulend im Bett liegen und einfach nur Panik haben. Ich will das nicht nochmal und ich pack das nicht nochmal. Und ich möchte auch einmal egoistisch sein.
14.10.09 18:34


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when angels fly away.

Tja, das ist es nun.
Da ich auf meinem eigentlichen Blog, www.sternkind.de.ms , lange nicht mehr alles posten kann, was mich beschäftigt, ich das dennoch aufschreiben möchte, nun dieser Blog.
Den anderen, meinen Hauptblog, lesen einfach zu viele Menschen.


Ich hab letzte Nacht absolut beschissen geschlafen. Als er noch neben mir gelegen hat war die Nacht wie ein Kampf um den begehrten Schlaf. Er hat recht ruhig neben mir gelegen und ich weiß noch, wie immer mehr in mir der Wunsch aufgekommen ist er würde gehen.
Ich glaube nicht, dass es an ihm lag. Ich schlafe auch ohne ihn schlecht, aber dennoch hat er mir irgendwie das Gefühl gegeben ich wäre gefangen und könnte ihn dieser Gefangenschaft nicht schlafen. Zwischen der Wand und seinem Körper war auch wahrlich nicht viel Platz gewesen.
Um 6 Uhr konnte ich nicht mehr. Aufgestanden, ins Bad, erstmal ein Schluck Wasser getrunken. Danach zurück ins Bett, er ist ein Glück aufgewacht, sodass ich ihn darum beten konnte zu gehen. Das hat er netterweise auch getan und irgendwie tat es mir ja auch Leid. Aber ich wollte diesen Schlaf und hatte gehofft dass ohne ihn mir das Einschlafen gelingen würde.
Tat es aber nicht. Um 10 klingelte der Wecker, um halb 1 bin ich aufgestanden. Verdammt nochmal, ich hasse das so.
Ich befinde mich jeden Morgen nach dem Weckerklingeln zwischen dösen und wach sein und in diesem Zustand bin ich so schlapp, dass es unmöglich ist aufzustehen. Der Mist ist aber, dass ich so auch nicht schlafen kann. Ich lieg da also und weiß, dass es scheiße ist da zu liegen und es geht mir schlecht und ich kann nichts dran ändern. Jeden Morgen. Jede verdammte Nacht.

Halb 1 also aufgestanden, gefrühstückt und dann war ich geschockt, dass es schon 13:15 war. Um 14 Uhr wollte ich bei Svenja sein. Also schnell geduscht, schnell mit dem Hund und aufs Rad geschwungen.
Es war sehr komisch. Keine Umarmung am Anfang, aber das war ja klar.
Ich mag das Mädel. Sie ist mir verdammt wichtig und die letzten Wochen waren verdammt scheiße. Keiner von uns beiden hatte wohl einen Plan wie das mit unserer Freundschaft weitergehen soll, aber ich glaube es war gut, dass wir etwas mit dem Aussprechen gewartet haben. So ist die Wut auf beiden Seiten verflogen und auf beiden Seiten verblieb der Wunsch sich wieder zu vertragen.
Wir redeten eine ganze Weile über viel verschiedenes Zeugs. Schuhe, Johnny Depp, Kinder, Kerle, Essen, Autos, Fahrschule.
Und dann kam die Frage. "Wie gehts jetzt weiter?" und ich wusste kurz nicht, was ich sagen soll. Ich bin schlecht in sowas.
Aber dann kam auch schon "Ich mag dich" und ich hab sie umarmt und so erleichtert dass wir tatsächlich noch gute Freundinnen sind. Wir wissen zwar beide nicht, wie das mit Bea ausgehen soll, aber wir wissen jetzt zumindest, dass unsere Freundschaft durch sowas nicht zerstört werden kann. Und auch wissen wir, dass so eine 4er Beziehung nicht funktionieren kann. So ist wohl auch.

Nächstes Jahr wird hart.
Und das Jahr danach wird wundervoll.
Ich hab mein Leben irgendwie unbewusst in Schritte eingeteilt. Der nächste Schritt ist der Führerschein. Dann kommt das 18 werden im Februar, das wird wundervoll. Endlich frei.
Dann kommt das Abitur, anschließend das Uniplatz finden und dann ausziehen. Wenn das passiert ist feier ich die größte Party meines Lebens.
12.10.09 19:20


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